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Fastenzeit

Hinterm Horizont

Fastenzeit heißt:
Auf Ostern blicken.

Darauf,
dass Gott den Tod überwindet.

Darauf, dass es bei ihm
und mit ihm
ein neues, anderes, unbegrenztes Leben gibt,

Fastenzeit heißt,
den Kopf heben,

weiter schauen,
Alltäglichkeiten hinter mir lassen,

mich von den Schwierigkeiten, die ich gerade zu bewältigen habe,

nicht lähmen lassen und
Überblick gewinnen.

Fastenzeit heißt:
auf die faszinierenden Möglichkeiten Gottes blicken.

Das Vertrauen stärken,
dass es hinterm Horizont,

hinter dem, was ich gerade sehen kann
weiter geht.

Dass es da Gutes,
dass es da Ungeahntes gibt.
 

Du sollst Dir kein Bildnis machen! (Max Frisch)

Nein,
ich kann auch noch ganz anders!
Ich hab noch ganz helle Seiten,
die ich leider nicht so zum Glänzen bringen kann, wie ich es gerne würde.

Es sind dunkle Möglichkeiten in mir verborgen,
und ich hoffe, dass sie nie zum Vorschein kommen.

Glaube nicht,
dass du mich schon kennst
und dass du schon weißt ….

Gib mir die Chance,
gib uns die Chance,
immer wieder neue Seiten an uns selber
und aneinander zu entdecken.

Und das Wunderbare zu entfalten,
dass Gott in uns angelegt hat.

Gutes neues Jahr!

"Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht?“ (Jes 43,19)

Gutes neues Jahr!
Neues Jahr?

Neu
wird das Jahr,
wenn ich Altes zurücklasse,
wenn ich lästige Gewohnheiten aufgebe,
wenn ich einen alten Streit aus der Welt schaffe,
wenn ich lange Aufgeschobenes endlich anpacke,
wenn ich mit EINER Sache, die ich mir vorgenommen habe, loslege.

An mir liegt’s,
ob das neue Jahr nur noch ein paar Tage so heißt,
oder ob Neues wird.

Beschwingt ins neue Jahr!

Nein, keine guten Vorsätze,
kein zusätzliches Programm.

Sondern: beschwingt ins neue Jahr!

Was kann ich loslassen von dem, was ich im alten Jahr noch mitgeschleppt habe?
Einen alten Groll, dessen Anlass „schon ewig“ zurückliegt?
Eine schlechte Erfahrung, die ich immer wieder her hole
- und die mich im Grunde nur hindert, neu hinzuschauen?

Eine Verletzung, die deswegen nicht heilt,
weil ich sie nicht in Ruhe lasse?

Es wird nicht gehen,
auf einmal alles zurück zu lassen, auch wenn es nur noch Last ist.
Aber das eine oder andere.

Und das gibt schon
mehr Freude,
mehr Schwung,
mehr Gelassenheit.

Es ermöglicht,
dass es im neuen Jahr
auch tatsächlich
da und dort
einen neuen Anfang gibt.

Und einen neuen Schwung.

Mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht. (Mt 11,30)

Mache dich auf und werde Licht!

4. Advent

Ganz nah

Ganz nah

Ist das Fest gekommen:

Die meisten Vorbereitungen sind abgeschlossen

Ganz nah

Will Gott uns kommen

Als Kind

Rührt er uns an

Schleicht sich in unser Herz

Sammlung Geistlicher Impulse 2022